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Programm (PDF)
Anmeldung (PDF)
Systemische Paarberatung als Begegnung September 2009 - November 2010 Ulrike Borst, Dr. rer. nat., Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, Fachpsychologin für klinische Psychologie FSP
Robert Wäschle, lic. phil. I Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
mit Peter Fraenkel, Ulrich Clement, Wolfgang Hantel-Quitmann, Annette Pestalozzi und Andrea Lanfranchi
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| 24.-26.09.2009 (Do/Fr/Sa)
| Eröffnung / Selbsterfahrungstag / Supervisionstag | Robert Wäschle / Ulrike Borst
| | 2 | 09./10.11.2009 (Mo/Di)
| Sozialpsychologie der Paarbeziehung | Wolfgang Hantel-Quitmann | 3
| 18./19.01.2010 (Mo/Di)
| Genderaspekte, Macht und Gewalt | Robert Wäschle / Ulrike Borst | 4
| 24./25.02.2010 (Di/Mi)
| Kommunikation | Peter Fraenkel | 5
| 12./13.04.2010 (Mo/Di)
| Sexualität | Ulrich Clement | 6
| 10./11.05.2010 (Mo/Di)
| Treue und Untreue | Robert Wäschle | 7
| 21./22.06.2010 (Mo/Di)
| Gestalterische Mittel in der Paartherapie | Annette Pestalozzi | 8
| 30./31.08.2010 (Mo/Di)
| Bikulturelle Paare | Andrea Lanfranchi | | 9 | 27./28.09.2010 (Mo/Di)
| Trennung, Scheidung und Patchwork | Robert Wäschle / Ulrike Borst | 10
| 22./23.11.2010 (Mo/Di)
| Abschluss | Robert Wäschle / Ulrike Borst |
Inhalte:
1.1 Einführung
• Kennenlernen der Teilnehmenden • Meilener Konzept (Lebensthemen, Affektive Rahmung, Genogramm) • Einführung in die Arbeit mit Paaren: Grundkonzepte, Grundhaltungen • Prozessgestaltung, Prozessaktivierung
1.2 Selbsterfahrungstag
Eigene Erfahrungen in Beziehungen und deren Einfluss auf die therapeutische Haltung.
Kleingruppenarbeit (in SV-Gruppe) anhand eines Leitfadens: Stärken und Schwächen in der eigenen Beziehungsgestaltung und Zusammenhang mit eigenen Lebensthemen und deren Einfluss auf die beraterische Arbeit mit Paaren.
2. Sozialpsychologie der Paarbeziehung
• Sozialpsychologische Modelle des Paares • Sozialhistorische Modelle der Paarbeziehung • Modernisierungs- und Individualisierungsprozesse in unterschiedlichen Milieus • Lebenszyklus und kritische Übergänge
3. Kommunikation
• Kommunikationstheorien: Watzlawick et.al. – Schulz von Thun • Stress-Modell Gottman: Gelingende und misslingende Paar-Kommunikation (und therapeutische Implikationen) • Kommunikationstraining
4. Gender-Aspekte, Macht und Gewalt
• Werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Ehe und Familie überschätzt? • Macht und Fairness in der Paarbeziehung („die zweite Schicht“, A. Hochschild) • Ursachen von häuslicher Gewalt und Faktoren der Risiko-Beurteilung
5. Sexualität
• Wandel der Sexualität • Paartherapie oder Sexualtherapie? • Sexuelle Probleme als Probleme der Differenzierung
6. Treue und Untreue
• Wissenswerte Aspekte über Untreue • Entscheidungsmodell zum Verständnis von Treue/Untreue • Gründe für Aussenbeziehungen • Untreue als Aufforderung zum Wandel • Therapeutischer Umgang mit Aussenbeziehungen
7. Gestalterische Mittel in der Paartherapie
• Ganzheitliches Verstehen und Begegnen im paartherapeutischen Prozeß Anregung zu metaphorischem Ausdruck, symbolisch-bildhaftem und körperlichem • Gestalten, szenischen Aufstellungenerlebnisaktivierender, psychodramatisch geprägter Umgang mit problematischn Geschichen
8. Bikulturelle Paare
• Liebe in Zeiten der Globalisierung • Ausgeglichene / unausgeglichene Muster • Bedeutung von Biographie und Kultur • Überraschungseffekte bei Stress
9. Trennung, Scheidung und Patchwork
• Phasenmodell des Trennungsprozesses • Therapeutischer Umgang mit Trennungsambivalenz, akuter Trennungssituation und Nachscheidungsproblemen • Auswirkung von Trennung/Scheidung auf betroffene Kinder und auf die Ehepartner • Entwicklungsaufgaben getrennter Partner
10. Abschluss
• Offene Themen • Persönliches Fazit der Teilnehmenden
Format: 3 Eröffnungstage (davon 1 Supervisionstag) 8 Seminartage (jeweils erster Tag) und 8 Supervisionstage (jeweils zweiter Tag) 2 Abschlusstage (davon 1 Supervisionstag) Total: 21 Tage (davon 10 Supervisionstage)
Teilnehmerzahl:
| 12 - 18 | | Kosten pro Teilnehmer: | CHF 6500 |
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