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Bruno Hildenbrand

Curriculum Vitae

 

Prof. Dr. Bruno Hildenbrand

Institut für Soziologie

Friedrich-Schiller-Universität Jena

D - 07737 Jena 

 

 

Tel.: Universität (0049)3641 945550        

Tel.: privat: (0049)6421 889148

 

 

Geburtstag: 8. Oktober 1948    

 

Nationalität: Deutscher

                                 

Ausbildung

Wirtschaftsgymnasium Offenburg, 1966 - 1969

Universität Konstanz, 1970 - 1979

 

Akademische Grade

M. A. in Soziologie, Politische Wissenschaften, Psychologie, Universität Konstanz

Dr. rer. soc. (summa cum laude), Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Konstanz

Habilitation für das Fach Soziologie, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Universität Frankfurt

 

Gegenwärtige berufliche Position

Professor für Soziologie (Sozialisationstheorie and Mikrosoziologie) am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena seit 1994

 

Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung in Meilen/ZH seit 1988   

 

Frühere berufliche Positionen

1975-79  

Wissenschaftlicher Mitarbeiter als Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung
am Sozialwissenschaftlichen Archiv der Universität Konstanz. Arbeitsschwerpunkt: Soziale Organisation von Biographien psychisch Kranker, speziell: Familienbiographien

 

1979-84
Wissenschaftlicher Angestellter im Zentrum für Nervenheilkunde, Psychiatrische Klinik der Philipps-Universität Marburg. Leiter: Prof. Dr. W. Blankenburg

Aufbau und Leitung des sozialpsychiatrischen Dienstes im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fall- und Team-Supervision der MitarbeiterInnen (von 1981-1989)

Leitung des Projekts "Familiensituation und alltagsweltliche Orientierung psychisch Kranker" (1981-83) sowie des Nachfolgeprojekts "Therapeutisch organisierte Ablöseprozesse Schizophrener in psychiatrischen Übergangseinrichtungen" (1984-86) (jeweils gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG)

 

1984-89   
Hochschulassistent (C 1) am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, WBE Sozialisation/Sozialpsychologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main

Leitung des DFG-Projekts "Prozesse der Wirklichkeitskonstruktion im gemeinsamen familiengeschichtlichen Erzählen - am Beispiel der bäuerlichen Familie"

 

1989-94

Professor (A 15) an der Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Ausbildungsbereich Sozialwesen, Leiter der Fachrichtung "Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken" mit dem Arbeitsschwerpunkt Anleitung und Supervision der Studierenden in den Praxiseinrichtungen

Leitung des DFG-Projekts "Familienbiographien Alkoholkranker"

 

seit 1994 

Professor (C 3) für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Leitung des Projekts „Gewalt im städtischen Wohnquartier“ im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 40: Gewalt und organisierte Kriminalität (Schweizer Nationalfonds), abgeschlossen 2000

Forschungsprojekte (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft):

 

Ab März 2001: 

Öffentliche Sozialisation. Ein Beitrag zur Entwicklung einer Theorie der Identitätsbildung und gelingenden Lebenspraxis unter den Bedingungen öffentlicher Erziehungshilfe am Beispiel des Sozialisationsmilieus Pflegefamilie (laufend).

 

Ab Juli 2001:Individuelle Ressourcen und professionelle Unterstützung bei der Bewältigung von Systemumbrüchen in kontrastierenden ländlichen Milieus in Ostdeutschland, Westdeutschland, Italien und Irland am Beispiel der Jugendhilfe (laufend).

 

 

Wissenschaftliche Interessen

Sozialisationstheorie

Professionalisierungstheorie

Psychiatrische Soziologie als Klinische Soziologie

Qualitative Forschungsverfahren

Familientherapie

 

Veröffentlichungen

Autor, Mitautor, Herausgeber und Mitherausgeber von 15 Büchern und Sonderheften von Zeitschriften, Autor und Mitautor von 60 Buch- und Zeitschriftenartikeln.

 

Ausgewählte Bibliographie (seit 1990)

Farm Families Between Tradition and Modernity. Sociologia Ruralis Vol. XXX No. 1, 1990, Rural Change in West Germany, pp. 18-33 (zusammen mit K. F. Bohler)

Mikro-Analyse von Sprache als Mittel des Hypo­the­tisierens. Famili­endynamik 15, 1990, S. 244-256

Alltag als Therapie. Bern: Huber 1991

Bauernfamilien im Modernisierungsprozeß. Frankfurt am Main: Campus 1992 (zusammen mit K.F. Bohler, W. Jahn, R. Schmitt)

Conditions for Sociological Research in Biography. International Sociology Vol. 10 No. 3, 1994, pp. 331 - 340 (zusammen mit Karl Friedrich Bohler)

Kinder im „seelischen Grenzgängertum“: Das Wandern zwischen den Welten beim Verlust transitorischer Räume. In: Erziehungsberatung in der Postmoderne. Peter Dillig, Herbert Schilling (Hrsg.) Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag 1996, S. 59 – 70 (zusammen mit Andrea Lanfranchi)

Systemische Therapie als Begegnung. Stuttgart: Klett-Cotta 1996 (dritte Auflage 1999, spanische Ausgabe: La terapia sistémica como encuentro. Barcelona: Herder 1998) (zusammen mit Rosmarie Welter-Enderlin)

Landwirtschaftliche Familienbetriebe in der Krise. Münster: LIT-Verlag 1997 (zusammen mit K. F. Bohler)

Rosmarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand (Hrsg.) Gefühle und Systeme – Die emotionale Rahmung beraterischer und therapeutischer Prozesse. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag 1998

Die Ehe und die Konstruktion der Wirklichkeit - Überlegungen zu einem Aufsatz aus dem Abstand von 30 Jahren. In: Konfigurationen lebensweltlicher Strukturphänomene - Soziologische Varianten phänomenologisch-hermeneutischer Welterschließung. Michael Wicke (Hrsg.) Opladen: Leske und Budrich 1997, S. 104 - 123

The Transformation of the Social Services in East Germany. In: The Old and the New: Changes In Social Care In Eastern And Central Europe. Brian Munday and George Lane (eds.) Canterbury: The University of Kent, 1998, S. 87-112 (zusammen mit Liselotte Bieback-Diel)

Biographieanalysen im Kontext von Familiengeschichten: Die Perspektive einer Klinischen Soziologie. In: Biographieforschung und Kulturanalyse - Interdisziplinäre Zugänge. Ralf Bohnsack u. a. (Hrsg.), Opladen: Leske und Budrich 1998, S. 205-224

Wie wird „Fallverstehen in der Begegnung“ dokumentiert? Professionelle Anforderungen, praktische Umsetzungen und unvermeidliche Paradoxien. System Familie Bd. 13 Heft 3 (1998),  S. 123-131 (zusammen mit Urban Studer)

Fallrekonstruktive Familienforschung - Anleitungen für die Praxis. Opladen: Leske und Budrich 1999

Generationenbeziehungen in struktural-hermeneutischer Perspektive. Sozialer Sinn 1/2000, S. 51-66

Wandel und Kontinuität in sozialisatorischen Interaktionssystemen: Am Beispiel der Abwesenheit des Vaters. In: H. Bosse, V. King (Hrsg.) Männlichkeitsentwürfe – Wandlungen und Widerstände im Geschlechterverhältnis. Frankfurt am Main: Campus, S. 168-177

Qualitative Forschung In: Beate Rennen-Allhoff, Doris Schaeffer (Hrsg.) Handbuch Pflegewissenschaft. Weinheim und München: Juventa-Verlag, S. 159-184 (zusammen mit Juliet Corbin)

Rituale – Vielfalt in Alltag und Therapie (zusammen mit Rosmarie Welter-Enderlin). Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag 2002

Systemische Therapie: Grundlagen und Praxis. Gestalt Therapie – Forum für Gestaltperspektiven. Jg. 15 Heft 2 (2001), S. 82-96

Sterben und Tod in Thüringen. Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Repräsentativbefragung (zusammen mit G. Dreßel, B. Erdmann, Ch. Hausmann, B. van Oorschot). Z. für Palliativmedizin 3 (2002), S. 30-33

Der abwesende Vater als strukturelle Herausforderung in der familialen Sozialisation. In: Heinz Walter (Hrsg.) Männer als Väter – Sozialwissenschaftliche Theorie und Empirie. Gießen: Psychosozial-Verlag (2002), S. 743 - 782

Fallrekonstruktionen in der klinischen Soziologie: Am Beispiel von Alkoholismus in einem Familienbetrieb (zusammen mit Karl Friedrich Bohler). In: Thomas Ostermann, Peter F. Matthiessen (Hrsg.) Einzelfallforschung in der Medizin – Bedeutung, Möglichkeiten, Grenzen. Frankfurt am Main: VAS – Verlag für Akademische Schriften (2003), S. 85 - 103

Systemische Therapie als Begegnung (4., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage). Stuttgart: Klett-Cotta (2004) (zusammen mit Rosmarie Welter-Enderlin)

2005 Fallrekonstruktive Familienforschung. Eine Übersicht. In: F. W. Busch/ R. Nave-Herz (Hg.) Familie und Gesellschaft. Beiträge zur Familienforschung. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität (2005), S. 219-236

Einführung in die Genogrammarbeit. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme-Verlag (2005)

 

Tätigkeiten als Herausgeber und wissenschaftlicher Beirat bei folgenden Zeitschriften:

System Familie (Verlag Springer, Heidelberg und Berlin)

Psychotherapie und Sozialwissenschaft (Verlag Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen)

Sozialer Sinn (Verlag Leske und Budrich)